Garnelenhaltung

Donnerstag, 02. Januar 2020

Garnelenhaltung

Farbenprächtige Garnelen im Aquarium!

Für Fische gibt es in Deutschland die Mindestanforderungen - Richtlinien zur Haltung im Aquarium, und in Österreich sogar Gesetze. Anders als bei den Fischen treffen diese Gesetze und Richtlinien für Garnelen nicht zu - man kann sie also völlig legal in Aquarien unter 60 cm Kantenlänge halten. Den kleinen Krabblern reicht der Platz in einem kleineren Nanoaquarium locker aus, weil die Tiere wenig schwimmen und eher oberflächengebunden leben. Auch ein Nanobecken kannst du deshalb so gestalten, dass sich die kleinen hübschen Zwerggarnelen darin richtig wohl fühlen. Beachten solltest du allerdings, dass die den Standard-Komplettsets mit 54 Litern Inhalt beiliegenden Innenfilter normalerweise nicht für Garnelen geeignet sind - hier können sie ins Filterinnere kommen, wo sie dann vom Filterrad verhackstückt werden. Hier muss man entweder einen garnelensicheren Innenfilter nachkaufen - oder man entscheidet sich gleich für den NanoCube Complete von Dennerle. Bei diesem schicken Teil wurde das ganze Zubehör mit Garnelen im Blick entwickelt und auf Garnelentauglichkeit getestet.

Nanoaquarien sind nichts für Einsteiger? Von wegen!

Man hört sehr oft den Einwand, dass kleine Aquarien nichts für Anfänger seien - das darf man mittlerweile getrost als widerlegt ansehen! Die Technik ist so fortgeschritten, dass es nun auch hochwertige Filter, Lichtsysteme und sogar die Möglichkeit eine professionellen CO2-Düngung auch für Nanoaquarien gibt. Auch die Auswahl bei den Aquarienpflanzen ist heutzutage viel größer, und es gibt viel mehr Nanopflanzen und sogar Nano Aquariendekoration. Wenn du dich ein bisschen einliest und ein paar grundlegende Anfängerfehler von vornherein vermeidest, steht einer erfolgreichen Garnelenhaltung nichts im Weg, also - lass dich nicht kirre machen!

Wichtiger Punkt bei der Garnelenhaltung: Das Wasser

Es gibt im Aquarienhobby sehr viele unterschiedliche Zwerggarnelen, die aus verschiedenen Biotopen kommen und demnach auch unterschiedliche Wasserwerte brauchen. Heute ist es nun glücklicherweise so, dass du deinen Wunschbesatz nach deinem Leitungswasser aussuchen musst. Weil ein Nanoaquarium naturgemäß nicht besonders groß ist, kannst du hier wunderbar mit Osmosewasser und Mineralsalz genau das Wasser herstellen, das deine Lieblingsgarnelen brauchen. Das ist wirklich nicht schwer - das Mineralsalz wird entsprechend abgemessen und ins Wasser eingerührt. Das war's auch schon, jedes Kochrezept ist komplizierter.

Garnelen aus weichem Wasser!

Das Paradebeispiel für eine Weichwassergarnele ist die beliebte rot-weiße oder schwarz-weiße Bienengarnele, auch Crystal Red oder Crystal Black genannt, ein echter Hingucker. Sie kommt aus Biotopen mit sehr weichem Wasser und möchte das auch im Aquarium gerne haben. Halten kannst du Bienengarnelen zwar auch in härterem Wasser, oft kommt dort aber der Nachwuchs nicht hoch, oder die Tiere werden krank, und das muss ja nicht sein. Osmosewasser, Mineralsalz mit dem beiliegenden Löffel abmessen und dazugeben, kurz umrühren, ins Aquarium füllen, fertig. Davor brauchst du wirklich keine Angst zu haben, das Prozedere ist absolut nicht kompliziert. Das Mineralsalz für Weichwassergarnelen erkennst du am Zusatz GH+. Das Bee Salt GH+ von Dennerle ist ein solches Salz, das sich für die Haltung von Bienengarnelen sehr gut eignet.

Garnelen aus hartem Wasser!

Ein Paradebeispiel für Hartwassergarnelen sind die tollen bunten Neocaridina. Sie kommen in fast allen Wasserwerten klar, die in unseren Breitengraden so aus der Leitung sickern. Die relativ unempfindlichen Neocaridina Garnelen sind definitiv anfängertauglich und vermehrungsfreudig und lassen sich in ganz vielen Regionen auch in Leitungswasser halten. Warum gibt es dann Aufhärtesalze für Neocaridina (erkennbar am Zusatz GH/KH+), wie das Shrimp Salt GH/KH+ von Dennerle? Leider ist die Wasserhärte nicht alles - im Leitungswasser kann sich allerhand unerwünschtes tummeln, zum Beispiel setzen die Wasserwerke wegen einer Keimbelastung manchmal Chlor oder Silber ein, und in manchen Häusern gibt es noch Kupferleitungen fürs Wasser - Silber, Chlor und Kupfer sind sehr giftig für unsere Aquarienbewohner! Wenn du nicht mit Osmosewasser und Mineralsalz arbeiten möchtest, solltest du das Wasser gut ablaufen lassen, um Kupferablagerungen auszuschließen. In warmem Wasser löst sich mehr Kupfer aus den Leitungen, also ist es besser, das Wechselwasser fürs Aquarium kalt abzufüllen. Im Zweifel lässt du es einfach einen Tag vor der Heizung stehen, damit es Raumtemperatur annehmen kann. Um Chlor zu eliminieren, lässt du das Wasser über die Duschbrause in deinen Aquarieneimer laufen. Die starke Wasserbewegung treibt das Chlor zuverlässig aus. Du kannst das Wasser für dein Aquarium auch ein paar Stunden lang mit einer Luftpumpe ordentlich durchwirbeln.

Gegen Silber im Leitungswasser ist leider kein Kraut gewachsen, aber auch Silber ist für Garnelen ein tödliches Gift. Wenn du hier auf der sicheren Seite sein willst, solltest du besser einen Wasseraufbereiter hernehmen, der alle gefährlichen Stoffe wie Schwermetalle und anderes Zeug, das keiner braucht, im Leitungswasser bindet. Das Dennerle Clear Water Elixier und das Dennerle Aqua Elixier sind solche Wasseraufbereiter. Mit dem Dennerle Clear Water Elixier wird das Wasser erst etwas trübe und dann absolut klar und brilliant durchsichtig.

Die Temperatur im Aquarium!

Die meisten Zwerggarnelen kommen nicht aus tropischen Gegenden und brauchen es auch im Aquarium nicht so furchtbar warm. Zimmertemperatur, also 18 bis 24 °C, reicht ihnen dicke. Ein Heizstab ist nur dann notwendig, wenn du Garnelen aus wärmeren Gegenden halten willst oder wenn du in einem Eiskeller lebst. Auch hier gibt es von Dennerle mit dem Nano Thermo Compact ideal passende Heizlösungen für dein Nanoaquarium, die dann eben nicht gnadenlos überdimensioniert sind, sondern optimal für das kleine Wasservolumen passen.

Der Filter im Aquarium - Innenfilter!

Im Nanoaquarium werden gerne Innenfilter verwendet. Das, was man im Handel so bekommt, ist leider oft nicht garnelentauglich, weil die Filter das Wasser durch große Schlitze ansaugen, durch die auch kleinere Garnelen durchkommen. Das Innenleben dieser Innenfilter ist dann leider so, dass recht kurz hinter den Schlitzen auch schon das Filterrad sitzt - hier werden die Garnelen regelrecht zerhackt. Dennerle hat das Problem mit dem Nano Eckfilter gelöst. Hier sind die Schlitze zwar auch vorhanden (wie soll das Wasser sonst auch in den Filter kommen, geht ja gar nicht anders ...), aber der Filter ist so konstruiert, dass sogar die kleinsten Garnelen definitiv nicht bis zum Filterrad vordringen können - dazu bräuchten sie Werkzeug, und das können sie nicht bedienen. Wenn dir das noch nicht reicht - kein Thema, es gibt ein feines Gitter zum Aufklipsen auf den Filter, das Dennerle Baby Protect. Im Nu ist der Filter absolut babygarnelensicher. Für stärker besetzte Aquarien, in denen viel gefüttert wird und in denen der Filter entsprechend mehr leisten muss, empfehlen wir statt des Baby Protect den Filteraufsatz Nano Filter Extension, mit dem du das Filtervolumen praktisch verdoppeln kannst.

Der Filter im Aquarium - Außenfilter und Rucksackfilter!

Außenfilter und Rucksackfilter wie der Dennerle Nano Scaper's Flow Hangon Filter wohnen nicht wie ein Innenfilter innen im Aquarium, sondern außerhalb des Wassers. Der Rucksackfilter hängt an der Aquarienscheibe, der Außenfilter steht neben dem Becken oder unterhalb, im Aquarienschrank. Der Vorteil: Sie nehmen im Aquarium keinen Platz weg (und Innenfilter sind manchmal ehrlich gesagt auch ein bisschen hässlich ...).

Beim Außenfilter oder auch beim Rucksackfilter ist der Wassereinlass oft ein Schwachpunkt im Garnelenbecken - die Schlitze sind ebenfalls recht groß, und das Innenleben des Filters ist für Garnelen nicht ungefährlich. Diese Wassereinläufe kannst du entweder mit einem entsprechenden Stück Filterschwamm entschärfen oder mit einem Edelstahlrohr.

Der Filter im Aquarium - Grundsätzliches!

Egal, für welche Filterart du dich entscheidest, er muss zwingend Tag und Nacht durchlaufen. Die eigentlich Reinigungsarbeit im Filter erledigen nämlich Bakterien, die organische, potenziell für Garnelen schädliche Stoffe im Wasser zerlegen und unschädlich machen. Dazu brauchen sie aber Sauerstoff, und den bringt ihnen das Frischwasser aus dem Aquarium. Wenn du den Filter nun über Nacht abstellst, sterben sie ab, und dann arbeiten sie auch nicht mehr ... also merke: Filter immer durchlaufen lassen.

Gereinigt wird der Filter, wenn du feststellst, dass sichtbar weniger Wasser herauskommt - dann sind die Filtermedien dicht. Filtermatten und ähnliches Schwamm-Material wäschst du einfach unter fließendem Wasser aus - ohne Reinigungsmittel! Wenn's nicht mehr sauber wird, was zum Beispiel bei Filtervlies passieren kann, musst du eine neue Filterpatrone einsetzen.

Die Belüftung im Aquarium!

Tagsüber geben die Pflanzen Sauerstoff ans Wasser ab, nachts verbrauchen sie welchen. Bei einem Sauerstoffmangel über Nacht, der in sehr gut bepflanzten Becken schonmal vorkommen kann, hat es sich als sinnvoll gezeigt, das Aquarium zu belüften. Wenn die Temperatur im Wasser zum Beispiel im Sommer steigt, wird weniger Sauerstoff gespeichert. Auch da kann es echt sinnvoll sein, das Aquarium mit einem Sprudelstein und einer Luftpumpe oder mit einem Oxydator zu belüften. So kommt zusätzlicher Sauerstoff ins Spiel, der den Aquarienbewohnern gut tut.

Der Bodengrund im Aquarium

Optimal für Garnelen aus eher hartem Wasser (Neocaridina, Amano und Co) ist ein neutraler Naturkies wie der Dennerle Plantahunter Kies oder Garnelenkies. Hier kannst du dich ausleben und auch Kies in verschiedenen Farben oder unterschiedlich großen Körnern verwenden. Garnelen aus weichem Wasser wie Bienengarnelen oder Taiwaner sitzen sehr gerne auf einem dunklen Bodengrund, der die Wasserwerte stabilisiert und das Wasser weicher macht. Der Dennerle Shrimp Soil ist dafür eine gute Wahl.

Die Einfahrzeit

Ein Aquarium hat doch keine Räder! Dennoch spricht man davon, dass ein Becken einfahren muss. Damit meint man die Zeit, die die Biologie im Aquarium braucht, um in Fahrt zu kommen. Lass dein neues Aquarium mindestens zwei Wochen ohne Besatz einfahren. Den Rest machst du komplett fertig: Es wird also bepflanzt, mit Wasser befüllt, und die Technik wie Filter, Licht und - so vorhanden - CO2 wird angeschlossen und läuft schon wie im Normalbetrieb. Hier können sich nun die nötigen Bakterien bilden, die giftiges Ammoniak und Nitrit in vergleichsweise harmloses Nitrat umwandeln. Du kannst die Bildung der Bakterien beschleunigen, indem du dein Aquarium animpfst, also ein Bakterienpräparat mit lebenden Filterbakterien ins frische Becken gibst. Der Aquarium Starter Rapid von Dennerle zum Beispiel ist hierfür ein sehr empfehlenswertes Produkt.

Dann solltest du dein immer noch leer aussehendes, aber vor mikroskopisch kleinem Leben nur so wuselndes Aquarium auch füttern: Die Bakterien brauchen Happahappa, damit sie sich gut vermehren. Dazu gibst du ein bisschen Garnelenfutter ins Aquarium - aber nur ein kleines bisschen. So haben sie etwas zu tun und ihre Zahl passt sich dem Futterangebot an. Wenn du nach der Einfahrzeit Tiere einsetzt, sind schon Bakterien da und die biologische Belastung für deine Garnelen und Schnecken hält sich in engen Grenzen.

Wenn du in der Einfahrzeit Wasser misst - zum Beispiel mit den Dennerle Wassertest-Streifen 6in1 -, wirst du feststellen, dass du hier sehr unterschiedliche Ergebnisse erhältst, je länger dein Aquarium eingefahren ist. Das liegt daran, dass sich hier verschiedene Bakterien austoben und sich vermehren. Zuerst steigt der Gehalt von Ammonium (NH3)/Ammoniak (NH4) stark an und sinkt wieder ab, danach kannst du dann das das für Fische und Wirbellose giftige Nitrit (NO2) in höheren Konzentrationen messen - das ist der sogenannte Nitritpeak. Erst wenn dieser Stoff wieder unter die Nachweisgrenze sinkt, kannst du dein neues Aquarium guten Gewissens besetzen.

Wenn du den Dennerle Aquarium Starter Rapid benutzt hast, kann es passieren, dass der Nitritpeak nur ganz schwach ausfällt oder gar nicht stattfindet. Wenn sich nach zwei Wochen noch nichts getan hat und du dein Aquarium angeimpft hattest, kannst du davon ausgehen, dass alles soweit passt, und Garnelen einsetzen.

Der Besatz im Aquarium!

Garnelen sind zwar klein, aber sie haben durchaus Sozialverhalten und sind Gruppentiere. Ab 10 Tiere pro Art gilt als guter Richtwert. Sehr bewegungsfreudige Garnelen sind beispielsweise die Amanogarnelen. Sie schwimmen viel und sind generell sehr lebhaft, daher brauchen sie ein Aquarium von mindestens 60 cm Kantenlänge. Andere Zwerggarnelenarten kannst du aber schon in ein NanoCube von 10 oder 20 Litern Fassungsvermögen setzen. Wichtig ist hier nicht so sehr der Schwimmraum als vielmehr die Oberflächen, auf denen die Zwerge hocken und die sie abgrasen können.

Der Wasserwechsel und die Aquarienpflege!

Generell kann man sagen, dass man mit einem wöchentlichen Wasserwechsel von 10-30% gut fährt. Fütterst du viel und düngst du deine Pflanzen ordentlich, solltest du eher 50% Wasser wechseln, damit sich keine unerwünschten Stoffe im Wasser anhäufen. Beim Wasserwechsel kannst du auch gleich die Scheiben putzen. Wenn du das jede Woche erledigst, werden sie gar nicht erst so dreckig, dass du mit anderen Methoden als dem Alginator ranmusst. Bei vielen Garnelenzüchtern wirst du sehen, dass sie die Rückwand und die Seitenscheiben des Aquariums gar nicht so klinisch sauber putzen, weil hier die Babygarnelen massig Aufwuchs finden und man sie super beobachten kann.

Wenn du ganz sichergehen willst, dass du beim Wasserwechsel keine Garnelen ansaugst, kannst du entweder scharf hingucken oder ganz schlicht den Schlauch mit einer Nylonsocke sichern. Einmal im Monat solltest du den Wasserwechsel in deinem Aquarium mit einer Putzaktion verbinden und Mulm absaugen. Das geht mit dem Dennerle Mulmsauger ganz problemlos. Ganz besonders an den Stellen, an denen du normalerweise fütterst, ist das Absaugen spannend und sollte keineswegs ausfallen.

Das frische Wasser füllst du am besten mit einer Gießkanne mit Brauseaufsatz in dein Aquarium. Ein starker Wasserstrahl würde die Einrichtung durcheinander wirbeln, das wollen wir ja nicht! Wenn du Wasseraufbereiter, Aufhärtesalze oder andere Wasserpflegemittel verwendest, mischst du sie vor dem Wassereinfüllen in der besagten Gießkanne zu deinem Frischwasser und rührst gut um.

Hält Leib und Seele zusammen - das Futter!

Garnelen fressen alle Arten von Belägen und Filmen im Aquarium: Algen, Bakterien, andere Mikroorganismen ... sie verhungern also nicht so schnell. Garnelenfutter sollte an ihre Fressgewohnheiten in der Natur angepasst sein - viel Pflanzenkost und Proteine von Wirbellosen wie Insekten(larven). Dennerle hat sich ausgiebig damit beschäftigt und verarbeitet in der Shrimpking Serie nur die besten Zutaten für ein langes und gesundes Garnelenleben.

Ein besonderes Garnelenfutter - Laub im Aquarium!

Braunes Herbstlaub liegt auch in den Heimatgewässern der Wirbellosen massenhaft in den Bächen rum und gehört zu ihrem Lieblingsfutter. Es enthält neben Ballaststoffen außerdem Gerbstoffe und Huminstoffe, die allen wasserlebenden Krebstieren bei der Häutung helfen und sogar Schadstoffe binden können. Weiterhin bilden sich hier besonders schmackhafte Biofilme, die die Garnelen supergern abweiden. Geeignet ist braunes Herbstlaub von allen gängigen heimischen Laubbäumen. Davon solltest du immer zwei, drei Blätter im Aquarium liegen haben - schaut gleichzeitig auch noch sehr natürlich aus und doppelt damit als schöne Aquariendeko. Hast du keinen Zugang zu sauberem Laub, kannst du Seemandelbaumblätter aus kontrollierten Quellen verwenden. Von Dennerle gibt es die sogar für Nanos in einer passenden Größe.

Happahappa für die Pflanzen - das Düngen im Aquarium!

Oft hört man: Keinen Dünger im Garnelenaquarium! Da ist Kupfer drin! Aber keine Sorge - wenn du dich an die Dosierungsanleitung hältst, schadet kein Aquarien Pflanzendünger deinen kleinen Krabblern. Wenn er überhaupt Kupfer enthält, dann nur sehr geringe Konzentrationen, die den Tieren nicht schaden. Die Dennerle Pflanzendünger für Aquarien sind ganz besonders auf Garnelen und Co. abgestimmt und gefährden deine Tiere nicht.

Die Aquariendekoration - Wurzeln!

Es gibt viele verschiedene Aquarienwurzeln, die sich alle gut für die Garnelenaquaristik eignen. Manche von ihnen treiben anfangs noch hoch. Diese Wurzeln kannst du entweder vorwässern oder einfach mit einem Stein unten halten, bis sie sich mit Wasser vollsaugen und dann von selber unten bleiben. Natürliches Wurzelholz färbt das Aquarienwasser zunächst oft mehr oder weniger stark braun. Den Garnelen schadet das nicht, und nach einiger Zeit lässt der Effekt ohnehin von alleine wieder nach. Kurz nach dem Einsetzen wirst du bei manchen Aquarienwurzeln einen weißlichen Belag feststellen. Das ist nicht etwa Schimmel, sondern ein Bakterienbelag. Die Mikroben verwerten Zuckerreste im Holz und verkrümeln sich von alleine wieder, wenn die aufgebraucht sind.

Die Aquariendekoration - Steine!

Wenn du ein Aquarium für Weichwassergarnelen wie die rot-weißen oder schwarz-weißen Bienengarnelen einrichtest, musst du schauen, dass die Aquariensteine keinen Kalk enthalten, der das Wasser aufhärten würde. Kannst du ganz einfach überprüfen - dazu tropfst du einfach etwas Essigessenz oder eine andere stärkere Säure auf den Stein und schaust, ob er anfängt zu schäumen. Das würde bedeuten, dass er Kalk enthält und damit nur in einem Aquarium eingesetzt werden sollte, in dem kein Weichwasser mit einem sauren pH-Wert ist. Solche Steine sind dann eher für ein Aquarium mit Neocaridina wie Red Fire oder Red Sakura geeignet.

Fazit!

Alles in allem war's das auch schon - ein nicht ganz so kurzer Abriss über die Garnelenhaltung, der dir aber wirklich alles an die Hand gibt, was du für einen erfolgreichen Einsteig mit den kleinen Krabblern wissen musst. Ist gar nicht so schwierig, trau dich!

Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem neuen Aquarium!

Euer Chris Luckhaup